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Geschichte

Die Geschichte der Imkerbewegung in Chemnitz beginnt 1874. In jenem Jahr fanden sich Imker zusammen und gründeten, dem damaligen allgemeinen Trend entsprechend, anno 1874 den „Bienenzüchterverein Chemnitz und Umgebung“. Der Verein hat Bestand, trotz zweier Weltkriege und aller weiteren politischen Gegebenheiten.

Nach der Neuordnung des Vereinswesens in der DDR wurden die Imkervereine dem VKSK, dem Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter angeschlossen. Die Zahl der Mitglieder des Vereins wuchs vor allen in den 60iger und 70iger Jahren sehr stark. Aus diesem Grund kam es zu Beginn der 80iger Jahre zu einer Teilung in zwei Vereine - die Sparte „Imker Karl-Marx-Stadt-Nord“ und die Sparte „Imker Karl-Marx-Stadt Einsiedel“. Zeitweise hatten beide Vereine weit über 100 Mitglieder.

Nach der politischen Wende wurde aus der Sparte „Imker Karl-Marx-Stadt Einsiedel“ unser „Imkerverein Chemnitz-Einsiedel e.V.“ gegründet.

Die Gründungsversammlung fand am 18.04.1990 im Spartenheim der Gartensparte „Kirschbaum“ in Chemnitz statt. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 2.10.1990 - einen Tag vor der deutschen Wiedervereinigung. An der Gründungsversammlung des Vereins nahmen 51 Imkerinnen und Imker teil. In der Gründungsversammlung wurde beschlossen, sich dem in Gründungsinitiative befindlichen Landesverband Sächsischer Imker e.V. anzuschließen, der danach am 19.5.1990 in Dresden neu entstand.

Unser Imkerverein Chemnitz-Einsiedel zählt heute 20 Mitglieder, die ca. 180 Bienenvölker betreuen. Erfreulicherweise haben in den letzten Jahren immer wieder neue Imker zu uns gefunden, darunter auch immer mehr Frauen. Unser jüngstes Mitglied ist 30 Jahre alt, unser dienstältester Imker zählt 95 Jahre!

Die Mitglieder des Vereins kommen aus der Region Chemnitz und Umgebung. Die Region ist teils landwirtschaftlich geprägt, jedoch gibt es auch einige Stadtimker mit sehr guter Tracht. Wir imkern überwiegend in Magazinen und in Hinterbehandlungsbeuten.